DSL-Glossar Lexikon

Access-Point (AP)
Ein Wireless Access Point ist eine Zugangsstation für drahtlose Netzwerke. Sie kann Datenverkehr zwischen verschiedenen Computern in einem Netzwerk und dem Internet organisieren.

ADSL siehe xDSL

Client
Clients sind Programme, die sich per Netzwerk oder Internet bei einem anderen Rechner anmelden. Was sie tun, ist ganz verschieden. Browser und E-Mail-Programm sind Beispiele für Clients.

DHCP
Router, die DHCP besitzen, können bei Rechnern, die man an sie anschliesst, automatisch alle nötigen Netzwerkeinstellungen vornehmen. So kann man den Rechner an den Router anschließen und sofort surfen, bzw. auf andere Rechner im Netzwerk zugreifen.

DNS
Als Surfer bemerkt man es heute gar nicht, aber zu den sogenannten DNS-Servern nimmt der eigene Rechner Kontakt auf, wenn eine Internetadresse eingegeben wurde. Wie in einem Telefonbuch wird zu der Adresse dann die passende IP-Nummer ausgegeben. Nur so kann der eigene Rechner Seiten im Internet auch finden.

Downstream/ Upstream
Dies sind englische Begriffe für die Richtung, mit der Daten über das Netz verschickt werden. ‘Downstream’ bezeichnet Datenverkehr vom Server zum einzelnen Teilnehmer (=Herunterladen), ‘Upstream’ bezeichnet Datenverkehr vom Teilnehmer ins Netzwerk (=Hochladen).

DSL
DSL ist die Highspeed-Internet-Technik, bei der Daten über Kupferadern des Telefonnetzes verschickt werden. In Deutschland ist DSL mit bis zu 20 Mbit/Sekunde einer der schnellsten Wege ins Internet.

DSL-Modem
An den Splitter wird das DSL-Modem angeschlossen. Es empfängt und sendet die Daten, die beim Internetsurfen hin- und herwandern.

DSL-Splitter
Der Splitter wird an die Telefondose in der Wand angeschlossen. Er trennt herkömmliche Telefondaten und die DSL-Internetdaten. An ihn werden dann Telefon und DSL-Modem angeschlossen.

Ethernet
Ethernet ist heute fast gleichbedeutend mit ‘Lokales Netzwerk’ (LAN). Während es auch andere Techniken für Netzwerke gibt, hat sich Ethernet zum Quasi-Standard entwickelt.

Fastpath
Fastpath ist eine Option zur Verringerung der Verzögerungszeiten beim Surfen. Eine automatische Fehlerkorrektur, die meist aktiviert ist, wird bei Fastpath einfach ausgeschaltet. Die Daten kommen normalerweise trotzdem korrekt an, allerdings wird so ein Warteschritt beim Surfen ausgespart. Vor allem bei Onlinespielen und Internettelefonie kann das zu deutlichen Verbesserungen der Geschwindigkeit führen.

Hot-Spot
Dies ist ein öffentlicher WLAN-Zugangspunkt. Manchmal gratis, oft kostenpflichtig werden Sie an Hotels, Universitäten, Flughäfen und Orten des öffentlichen Lebens installiert. Wer Laptop oder PDA mit WLAN-Karte dabei hat, kann dann unterwegs im Internet surfen.

ISDN
Ein Standard für ein digitales Telefonnetz. In Deutschland seit 1995 verfügbar, ist hier die Technik weltweit auch am stärksten verbreitet. Durch den Umstieg auf Digitaltechnik wurde es möglich, zwei Telefongespräche gleichzeitig über dieselbe ISDN Leitung zu schicken oder schneller zu surfen, als das vorher mit Modems möglich war. Aber auch das noch schnellere Surfen per DSL ist mit IDSN möglich.

IP-Adresse
Eine Adresse, die aus einer Zahlenfolge besteht, und die es ermöglicht, Rechner oder Geräte in Netzwerken eindeutig zu identifizieren. Jeder Rechner im Internet bekommt eine solche Adresse zugewiesen.

ISP
Internetdienstanbieter (vom Englischen, Internet Service Provider) sind die Firmen, die Zugang ins Internet anbieten. Etwa T-Online, 1&1 oder freenet.
Kbit/s, Mbit/s bezeichnet Geschwindigkeiten der Datenübertragung. Wichtiger als die tatsächlich gemeinte Geschwindigkeit ist für Surfer oft der Vergleich der Geschwindigkeiten: 1000 kbit/s sind etwa 1 Mbit/s. Mit einem Mbit/s dauert die Übertragung eines Megabytes an Daten ca. acht Sekunden.

LAN
ist ein lokales Netzwerk: Also eine Gruppe von Rechnern, die drahtlos oder per Kabel dauerhaft miteinander verbunden sind.
(Hyper-)Link Ein Link ist wörtlich ein ‘Verweis’ auf eine andere Stelle im Internet. Wer also auf einen Link klickt, wird davon zu einem anderen Ort im Internet verwiesen.

Modem
Modems wandeln Daten um, damit die Kommunikation zwischen verschiedenen Stationen funktioniert. Heimanwender benötigen in der Regel ein Modem, um die digitalen Computerdaten zu analogen Telefondaten umzuwandeln und so im Internet zu surfen.

Portpriorisierung
Mit diesem Verfahren versuchen viele ISPs, das Verkehrsaufkommen in den eigenen Netzen gezielt zu drosseln. Der Grundgedanke: Wenn das eigene Netz überlastet ist und es zu Datenstau kommt, werden bestimmte Dienste bevorzugt behandelt: Normales Surfen und Emailen funktioniert dann besser; das geht normalerweise auf Kosten von Filesharingdiensten (wie eMule oder KaZaa), die dann langsamer werden.

Powerline
So nennt man eine Technik mit der man über das Stromnetz Zugang zum Internet bekommt. Zwar ist der Dienst nicht besonders billig, nicht weit verbreitet und nicht so beliebt wie DSL, er kann jedoch eine gute Alternative sein, wenn DSL nicht verfügbar ist.

Router
Der Router ist ein Rechner, der zwischen Teilnehmern im Netzwerk vermittelt. Ihn braucht man z.B., wenn mehrere Rechner im Haushalt denselben DSL-Zugang nutzen sollen. Dann wird er ans Modem angeschlossen und verteilt die Daten an die Einzelrechner; manchmal ist er allerdings direkt mit im Modem verbaut.

SDSL
siehe xDSL

Server
Eigentlich der Name für eine Programmart, sind Server umgangssprachlich die Datenspeicher des Internet. Auf diesen Rechnern liegen die Inhalte, auf die man als Surfer zugreift.

Streaming Media
Ein Sammelbegriff für Daten, die ‘live’ übers Netz übertragen werden können, die also abgespielt werden, bevor sie vollständig heruntergeladen wurden. So werden Internet-Fernsehen oder -Radio möglich.

Voice over IP (VoIP)
So bezeichnet man Internettelefonie: Die Stimme (Voice) wird über die Protokolle des Internet (IP) kodiert übertragen.

Webmail
Etwa bei GMX oder Web.de kann man auch über Webseiten, also ohne E-Mailprogramm, Mails abrufen und schreiben. Diese Form der Mailnutzung per Browser ist besonders unterwegs, ohne eigenen Rechner, praktisch.

Webspace
Platz auf einem Server: Hier kann man z.B. eigene Internetseiten speichern.

WiFi
praktisch gleichbedeutend mit WLAN.
Wireless LAN (WLAN) ist der Standard, mit dem lokale Netzwerke drahtlos funktionieren. Zwischen dem Rechner, der ins Netz geht, und dem Router ist dann kein Kabel mehr erforderlich.

xDSL
Unter diesem Sammelbegriff werden alle Arten des DSL-Zugangs zusammengefasst. Populär in Deutschland:
ADSL (asynchrones DSL), bei dem in der Regel schneller Daten empfangen als verschickt werden können
ADSL2, eine Erweiterung von ADSL, bei der theoretisch Geschwindigkeiten bis zu 25 Mbit/s erreicht werden können
SDSL (symmetrisches DSL) – hier kann man genauso schnell Daten verschicken, wie empfangen