Fachbegriffe und ihre Bedeutung

ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line. Asymmetrisch steht dabei für die unterschiedlichen Übertragungskapazitäten bei Verbindungen vom oder zum Internet. Dabei sind die Datenraten beim Empfangen höher als beim Senden.

ANI bezeichnet die automatische Rufnummernerkennung, die für das Schreiben von Rechnungen benötigt wird.

Analog steht für eine in der heutigen Zeit sehr weit verbreitete Technik zur Übertragung von Daten und Sprache, die allerdings durch die digitalen Übertragungstechniken überholt und in Zukunft vollständig ersetzt wird.

Asterisk ist eine Opensource-Lösung (offener Standard, von allen weiter entwickelbar) software-basierte Telefonanlage für Voice-over-IP-Dienste. Asterisk ist nicht für Windows gedacht, sondern funktioniert nur mit den Betriebssystemen GNU/Linux, OpenBSD, FreeBSD und Mac OS X. Neben der Funktion als Telefonanlage kann die Software auch für Call Center oder Telefonkonferenzen (Call Conferencing) oder auch als Anrufbeantworter (Voicemail) und Verzeichnisdienste (Directory) genutzt werden.

ATM (Asynchronous Transfer Mode) verpackt die Übertragungsdaten in kleine Pakete. Die sog. Zellen werden mit einer festgelegten Länge von 53 Bytes codiert. Im Gegensatz zu synchronen Übertragungstechniken wie Ethernet hat das den Vorteil, dass die Zellen einzeln und unabhängig voneinander versandt werden und so mehrere Datenströme gleichzeitig über eine Leitung übertragen werden können.

Bitrate (Datenrate oder Übertragungsrate) bezeichnet die Menge an Daten, die während eines festgelegten Zeitabschnitts übertragen werden. Dabei ist die Geschwindigkeit, mit der die Daten übertragen werden, belanglos. Die Messung erfolgt, indem Dateneinheiten pro Zeiteinheit gezählt werden. Die kleinste Einheit ist das Bit, Bit/s, zu englisch bps, sind also die Bits, die innerhalb einer Sekunde fließen.

CDR (Call Detail Record) Datensatz mit den Details (u.a. A und B Rufnummer und genaue Zeiten) eines Gesprächs.

CELP (Code-book Excited Linear Prediction) ist als Datenkompression für Audiodaten, die auf die effektive Reduzierung der Dateigröße abzielt. Dabei gibt es “verlustfreie” und “verlustbehaftete” Algorithmen, um den Verkleinerungseffekt zu erzielen. Verlustfreie Kompressionsmethoden sind beispielsweise Apple Lossless oder Free Lossless Audio Codec (FLAC). Bekannter sind die verlustbehafteten Kompressionsverfahren wie MP3, AAC oder WMA.

Codec (Engisches Akronym aus coding und decoding) ist ein Verfahren mit einem Codierer und einem Decodierer. Jedes digitale Telefon enthält einen Codec, der analoge in digitale Signale umwandelt und umgekehrt.

CTI (Computer Telephony Integration) integriert, wie der Name schon sagt, Telefon und PC. Es ermöglicht den automatischen Verbindungsaufbau, die Annahme und Beendigung von Telefonaten sowie deren Vermittlung per Computer. Außerdem bietet CTI dem Benutzer einen Überblick über alle Zustände des Telefonsystems. Besonders interessant ist CTI für Callcenter und Unternehmen: Es ermöglicht beispielsweise die Anruferidentifizierung und einen parallelen Aufruf der entsprechenden Kundendaten.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht u.a. die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse an Computer in einem Netzwerk wie dem Internet oder LAN mit Hilfe eines entsprechenden Servers. Dadurch ist die Einbindung eines neuen Clients in ein Netzwerk ohne weitere Konfigurationen möglich. DHCP kann die dafür notwendigen Parameter beim Rechnerstart automatisch vergeben.

Digitalisierung (Lat.: digitus – der Finger) Digitalisierung bezeichnet die Umwandlung von analogen Signalen wie Schrift, Bild oder Ton in digitale Daten. Dabei werden die ursprünglich stufenlosen Signale in Ziffernfolgen umgewandelt.

Delay (Verzögerung) bezeichnet in der Telekommunikation ganz allgemein Verzögerungen bei der Datenübermittlung.

DSL (Digital Subscriber Line ) bezeichnet verschiedene Techniken wie ADSL, SDSL oder HDSL, die allgemein xDSL genannt werden.

ENUM (Elephone NUmber Mapping) Diese Abkürzung bezeichnet die Methode, mit der klassische Telefonnummern in internettaugliche Domains umgesetzt werden.

Ethernet ist ein Netwerkprotokoll, was in LAN zum Einsatz kommt und dass das Protokoll Togen Ring als Standart abgelöst.

FCC (Federal Communications Commission) ist eine selbstständige Kommission der US-Regierung und direkt dem Kongress unterstellt – ähnlich wie die Bundesnetzagentur in Deutschland (ehemals Regulierungsbehörde)

Gateway Verbindet zwei Netze oder Dienste Miteinander.

H.323 ist ein Netzwerkprotokoll, das für Sprachübertragungen via Datennetz gedacht ist. Von der ITU-T (International Telecommunication Union Telecommunication Standardization Bureau) als Standard definiert.

IAX (InterAsterisk eXchange) Wie bei H.323 oder SIP handelt es sich bei IAX um ein Protokoll für die Gesprächsübertragung bei VoIP. IAX wird für die Open-Source Telefonanlagen Asterisk genutzt.

IP-Telefonie (Internet-Telefonie) Internet-Telefonie beschreibt das Telefonieren über ein Datennetzwerk mithilfe des Internetprotokolls.

IOS (Internetwork Operating System) ist das Betriebssystem der Router und Switches des Netwerkherstellers Cisco.

IP (Internetprotokoll) ist das weltweit verbreiteste Netzwerkprotokoll für Datennetze und die Grundlage des Internet.

ISDN (Integrated Services Digital Network) ist ein internationaler Standard für den Zugang in ein digitales Telekommunikationsnetz. Die Technik löste den ursprünglich analogen Telefonanschluss ab.

ISP (Internet Service Provider) ist ein Anbeiter von Internetdienstleistungen. Dazu gehören z.B. Hostingservice, VoIP usw.

ITU ist die International Telecommunication Union und hat Ihren Sitz in Genf. Sie ist sie eine Teilorganisation der UNO.

IVR (Voice Portal ) Sprachdialogsysteme akzeptieren Sprachbefehle des Anrufers und können entsprechend darauf reagieren. Da sie meist mit vorgefertigten Sprachantworten reagieren, kommt eine Art Dialog zustande.

Jitter nennt sich in der Netzwerktechnik die Varianz der Latenzzeit (Verzögerung) von Datenpaketen. Sie können z.B. bei der Umwandlung von analogen in digitale Daten passieren

LAN (Local Arrier Network) ist ein auf IP aufgebautes Netzwerk.

Latenzzeit bedeutet in der Informatik allgemein Verzögerungszeit. Dabei geht es um die Zeitspanne beispielsweise zwischen der Digitalisierung der Sprache beim Sender bis zur Ausgabe beim Empfänger.

MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) MFV wird heute für die Übermittlung von Telefonnummern ans Kommunikationsnetz oder an Nebenstellen einer Anlage zu senden. Gegenüber dem früher üblichen Impulswahlverfahren werden die einzelnen Ziffern hier in spezifische Töne umgesetzt. Die Umsetzung erfolgt durch die unterschiedliche Überlagerung verschiedener Frequenzen, wodurch Dissonanzen entstehen, die leicht von Umgebungsgeräuschen zu unterscheiden sind.

Narrowband ist die englische Bezeichnung für “Schmalband”-Anbindung. So bezeichnet beispielsweise Narrowband ISDN, auch als N-ISDN bezeichnet, einen Internetzugang per ISDN mit 64 Kilobit pro Sekunde auf einem Kanal.

NAT(Network Address Translation) Damit werden in Computernetzwerken meist private IP-Adressen auf öffentliche IP-Adressen abgebildet (siehe auch  PAT Netzwerkprotokoll). Hiermit wird anhand von Regeln und Formaten festgelegt, wie Daten zwischen Teilnehmern eines Netzes ausgetauscht werden und beispielsweise einzelne Rechner mit einander kommunizieren

PAT (Port and Address Translation) bezeichnet eine spezielle Form des NAT. Dabei werden nicht nur IP-Adressen, sondern auch Port-Nummern umgeschrieben. PAT wird benutzt, um mehrere interne auf wenige externe Adressen zu übersetzen.

POTS (Plain old telephone service) hat sich als Bezeichnung für das analoge Telefonnetz eingebürgert, das es in dem Sinne nicht mehr gibt. Durch ISDN wurden die Telefonnetze zu Datennetzen, die mehr als nur Sprache transportieren können.

PRI (Primary Rate Interface ) oder PMX (Primärmultipläxer) ist eine Bezeichnung für die Schnittstellendefinition im ISDN mit 30 B Kanälen.

Proxy ist ein Programm, das im Datenverkehr zwischen angesprochenem Server und anfragenden Client vermittelt. So vermittelt der Proxyserver einer Firma allen Datenverkehr der Mitarbeiter mit dem Internet

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QoS (Quality of Service) ist die Dienstgüte in Kommunikationsnetzen. Je nach Standard werden unterschiedliche Parameter zum Festlegen und zum Messen des QoS verwendet. In Datennetzen z.B. bezeichnet QoS die Priorisierung von IP-Datenpaketen. Um beispielsweise bei VoIP eine fehlerfreie Verbindung ohne Abreißen des Datenstroms zu erhalten, wird der Dienst stärker bevorzugt als andere.

RADIUS (Remote Authentification Dial-in User Service) ist ein Client-Server-Protokoll für die zentrale Authentifizierung von Benutzern bei Einwahlverbindungen in ein Computernetzwerk wie Modem, ISDN, VPN oder Wireless LAN.

RTCP (Realtime Control Protocol) dient der Kontrolle der Einhaltung des > QoS. Die Parameter werden durch den zeitweisen Austausch von Steuernachrichten zwischen Sender und Empfänger kontrolliert. Dazu werden entweder Rückmeldungen der bisher erbrachten Dienstqualität abgefragt oder alle Sitzungsteilnehmer identifiziert, um die Medienströme zu synchronisieren.

RTP (Realtime Transport Protocol) ist ein paketbasiertes Protokoll, um Multimedia-Datenströme (z.B. Audio oder Video) in einem Computernetzwerk zu versenden. Bei den VoIP-Standards H.323 und SIP werden damit die Audio-/Videoströme des Gespräches übertragen

SDP (Session Description Protocol) wird meist zusammen mit > SIP eingesetzt und ist für die Verwaltung von einzelnen IP-Telefonie Sitzungen zuständig. SDP regelt dabei die Aushandlung des verwendeten > Codecs und Transportprotokolle.

SDSL (Symmetrical Digital Subscriber Line) SDSL bezeichnet die Technik für hochbitratige, leitungsgebundene Datenübertragung im Teilnehmeranschlussbereich. Die Weiterentwicklung der HDSL-Technik nutzt eine Kupfer-Doppelader mit einer Bitrate von 2,3 Mbit/s und einer Reichweite von etwa 2,6 km. Symmetrisch bezieht sich dabei auf die Richtung, aus der die Daten fließen. Während bei ADSL unterschiedliche Geschwindigkeiten vom Internet zum Computer und andersherum realisiert werden, ist das Datentempo bei SDSL in beide Richtungen gleich.

SIP (Session Initiation Protocol) ist ein Signalisierungsstandard bei VoIP. Er wird dazu genutzt, ein Gespräch auf- oder abzubauen, umzuleiten oder in ein Providernetz einzubuchen. Darüber hinaus verfügt SIP über viele Telefonie-Merkmale – ähnlich den Zusatzleistungen von ISDN.

SNMP (Simple Network Management Protocol) heißt einfaches Netzwerkverwaltungsprotokoll und ist Teil der Internet Protokolle. Es dient der Verwaltung und Überwachung von Routern, Servern, Switches etc. SNMP überträgt und verändert Managementinformationen und Alarme.

SS7 (Signalling System #7) oder auch einfach Nummer 7 ist eine Sammlung von Protokollen zur Signalisierung in Telekommunikations-Netzen, wie dem öffentlichen Telefonnetz (sowohl Festnetz, als auch Mobilfunk).

STUN (Simple traversal of UDP over NATs) dises Netzwerkprotokoll kommt beispielsweise in IP-Telefonen zum Einsatz. Er ermöglicht eine Identifizierung von Firewalls und NAT-Routern, um diese zu umgehen. Die Geräte verbinden sich dabei zu einem STUN-Server, um aus dem Internet erreichbar zu sein, ohne die Firewall-Einstellungen ändern zu müssen.

T1 (Trunk eins) ist das amerikanische Äquivalent zum europäischen Primärmultiplexanschluss, der über eine Datenrate von rund 2 Mbit/s verfügt. Das erste Multiplexlevel des US-amerikanischen Telefonsystems hat dagegen eine Datenrate von 1,544 Mbit/s. Ebenso wie in Europa können über die einzelnen Datenkanäle sowohl Sprach- als auch Datenverkehr abgewickelt werden.

TCP (Transmission Control Protocol) ist ein verbindungsorientiertes Transportprotokoll in Computernetzwerken. Es ist Teil der TCP/IP-Protokollfamilie. Seine Aufgabe besteht darin, einen virtuellen Kanal zwischen zwei Rechnern herzustellen, über den in beide Richtungen Daten übertragen werden können.

Traffic Shaping wird am Eingangspunkt eines > ATM-Netzwerkes vorgenommen. Dabei wird versucht, den Zellfluss so zu steuern, dass der > Traffic Contract eingehalten werden kann.

TTS (Text-to-Speech) ist eine Form der Sprachsynthese. Bei solchen Verfahren wird gesprochene Sprache durch einen Computer erzeugt. TTS ist ein Programm, das Text in ein Sprachsignal umwandelt.

VoIP (Voice over IP) oder auch IP-Telefonie beschreibt das Telefonieren über ein Computernetzwerk mithilfe des Internetprotokolls. Der wichtigste Unterschied zur klassischen Telefonie: Das Gespräch wird – statt über eine exklusiv geschaltete Verbindung im Telefonnetz – über das Internet übertragen. Dabei wird die Sprachübertragung digitalisiert, in kleine Datenpakete komprimiert und übertragen. Beim Empfänger sorgt wiederum ein Wandler dafür, dass die digitalen Daten in analoge Klänge übertragen werden. Dadurch kann, anders als beim klassischen Telefonnetz, eine Leitung für mehrere Dienste genutzt werden, was erheblich Kosten spart.

WLAN (Wireless Arrier Local Network) ist ein auf Basis von IP und Funk aufgebautes Datennetzwerk.