Was ist eine Domain?

Eine Domain besteht im Wesentlichen aus drei Teilen. Der sogenannten Top- Level- Domain (kurz auch TLD genannt), dem Domainnamen und einer Subdomain. Die Top- Level- Domain stellt die “Endung” der Domain dar. Diese Endungen sind, von Ausnahmen abgesehen, länderabhängig. Die Endung .de sagt beispielsweise, dass es sich um eine “deutsche” Domain handelt.
Jedes Land definiert, wer die Domainnamen mit der entsprechenden Endung “vergeben” darf. In Deutschland ist das die DE-NIC.
Interessieren Sie sich für einen .com, .org., .net, etc. Domainnamen, gibt es verschiedene Anbieter, die auch verschiedene Preise und Zusatzdienstleistungen haben.
Der eigentliche Domainname ist ohne das vorangestellte “www.” und ohne die Top- Level- Domain zu verstehen.

Beispiel: hosteurope.de-> Domainname ist yellowhost, TLD ist .de

Sie können sich auch einen Domainnamen auch “auf Vorrat” registrieren, ohne dass man eine Webseite hat. Solche Domains werden als “passiv” bezeichnet.
Sie können sich das wie einen Telefonanschluss/Telefonnummer vorstellen, den Sie auch bestellen können, ohne dass Sie ein Telefon eingesteckt haben und nicht über diesen Anschluss telefonieren. Für eine eigene Domain haben Sie meist eine jährliche Gebühr bei einem Webhostinganbieter zu zahlen.
Diese Gebühr zahlen Sie unabhängig davon, ob die Domain “aktiv” oder “passiv” ist.
Die Subdomain ist der Teil der Domain, den Sie sich selbst frei definieren können. Standardmäßig wird oft die Subdomain “www” verwendet. Es können aber auch beliebige andere Subdomains definiert werden. Sie haben somit die Möglichkeit auch Domains ohne www anzulegen. Subdomains werden oftmals verwendet, um die verschiedenen Teile eines Unternehmens durch unterschiedliche Subdomains auf der Firmeninternetpräsens zu trennen. Hier zwei kleine Beispiele:

www.shop.hosteurope.de -> Subdomain ist www.shop, Domainname ist hosteurope.de, TLD ist .de

www.wissen.hosteurope.de -> Subdomain ist www.wissen, Domainname ist hosteurope.de, TLD ist .de

Was ist ein KK Antrag?

Sind Sie schon im Besitz einer Domain oder übernehmen Sie eine bestehende Domain von einem anderen Besitzer, muss ein sog. KK Antrag (Koordinaten-Korrektur-Antrag) ausgelöst werden. Hierzu werden die Domain Daten aktualisiert und der zuständigen zentralen Vergabestelle, z.B. dem DE-NIC mitgeteilt.
Im eigentlichen Sinne ist ein KK Antrag vergleichbar mit einem Wechsel Ihrer Kontoverbindung von einer zu einer anderen Bank. Sie bleiben zwar der Kontoinhaber, allerdings muss man den entsprechenden Stellen die neuen Informationen über die Verbindung mitteilen. Bei einem KK Antrag werden somit der zentralen Vergabestelle die neuen Koordinaten (z.B. die verantwortlichen Name Server) der Domain mitgeteilt.
In den meisten Fällen wird ein KK- Antrag in Ihrem Namen durch ein Provider gestellt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie einen Providerwechsel durchführen möchten, aber Ihre bisherige Internetadresse behalten möchten.